Kinderwunsch – Praxis Dr. med Frank Sudhoff in Berlin

Sie wünschen sich Nachwuchs, doch es klappt nicht? Die ungewollte Kinderlosigkeit stellt häufig ein belastendes Problem für viele Paare dar.
Wenn trotz des regelmäßigen Geschlechtsverkehrs im Zeitraum von einem halben Jahr keine Schwangerschaft eintritt, fängt man an von der Unfruchtbarkeit des Paares zu sprechen. Hier lege ich allen Paaren ans Herz, die Hoffnung nicht einfach aufzugeben! Die Natur ist ein teilweise unerklärliches Phänomen. Die Ursachen für diese Unfruchtbarkeit können auf beiden Seiten des Geschlechts liegen. Einfacher und unkomplizierter ist es allerdings, zuerst den Mann zu untersuchen.

Untersuchung des Samens

In vielen Fällen liefert die Untersuchung Ihrer Samenprobe wichtige Hinweise auf eine mögliche Fruchtbarkeitsstörung. Für den Samentest vereinbaren wir meist einen  zusätzlichen Termin. Vor diesem Samentest sollten Sie zwei bis maximal sieben Tage keinen Samenerguss (Ejakulation) haben.

Hormonuntersuchungen

Mit einer Hormonuntersuchung kann ich prüfen, ob die hormonelle Steuerung Ihrer Hodenfunktion gestört ist. Die Untersuchung wird häufig durchgeführt, wenn in der Samenflüssigkeit nur sehr wenige befruchtungsfähige Spermien zu finden sind.

Ultraschall des Hodens

Bei dieser Studie des Hodens werden die Gewebestrukturen des Hodens und des Nebenhodens betrachtet. Die Untersuchung ist wichtig, da Männer mit einer Störung der Zeugungsfähigkeit ein höheres Risiko haben, an einem Hodentumor zu erkranken. Darüber hinaus messe ich hierbei die Hodengröße. Ein Hodenvolumen unter 12 Millilitern kann ein erster Hinweis auf eine Hormonstörung oder eine angeborene Entwicklungsstörung sein.

Untersuchung nach dem Geschlechtsverkehr

Falls der Mann genügend befruchtungsfähige Spermien produziert und die Frau einen Zyklus mit Eisprung hat, kann der sogenannte Postkoital- oder „Morgen-danach“-Test gemacht werden. Dabei wird untersucht, ob nach einem ungeschützten Geschlechtsverkehr genügend Spermien durch den Gebärmutterhals in Richtung Gebärmutter und Eileiter wandern können.

Genetische Untersuchung

Bei einer sehr geringen Spermienzahl kann überprüft werden, ob genetische Abweichungen vorliegen, die für das Problem verantwortlich sind. Dazu wird eine Blutprobe im Labor kultiviert, die auf genetische Störungen wie beispielsweise das Klinefelter-Syndrom (200 von 100.000 Männern sind davon betroffen) untersucht werden kann. Zusätzlich lassen sich damit Veränderungen des männlichen Y-Chromosoms und andere Chromosomenstörungen erkennen.